Videobeitrag Pädagogik

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Gründungsauftrag

Dekan Schuler, der mit Katharina Lins die Barmherzigen Schwestern in Zams gründete, gab ihnen neben dem Auftrag Kranke zu pflegen, auch den Auftrag, die Mädchen des Dorfes zu unterrichten.

Bereits 1836 sah die Leitung in Zams, dass es dafür ausgebildete Schwestern braucht: Man gründete die Lehrerinnenbildungsanstalt.

Kindergartengründungen

Immer auf dem neuesten Stand wurde schon 1883 in Zams der zweite Kindergarten Tirols aufgebaut und bereits 1886 wird in Reutte von den Zammer Schwestern ein Kindergarten geführt, bis 1987.

Ausbildungsstätten für Kindergärtnerinnen

Kurz nach den Anfängen werden diese Kindergärtnerinnen in der Bildungsanstalt der Schwestern ausgebildet.

Orientierung an neuen pädagogischen Erkenntnissen

Und man orientierte sich nicht nur an Pestalozzi und Fröbel, sondern bald stand die Ausbildung bei Maria Montessori an, die sogar aus Rom nach Zams anreiste!
Die Gründerin der rhythmisch musikalischen Erziehung in der Schweiz, Dr. Mimi Scheiblauer kam, um ihre Erkenntnisse an die Schülerinnen weiterzugeben...
Seit diesen Anfangszeiten haben die Schwestern von Zams immer versucht, das Gute neuer pädagogischer Strömungen in ihre Kindergärten und Tageskindereinrichtungen zu übernehmen. Man war immer bemüht, gut ausgebildete Kräfte auch im Josefsheim anzustellen.

Für unsere Zeit aktuell, steht im Vorfeld des Kindergartens die alterserweiterte KINDERKRIPPE. Hier gilt es besonders, die emotionalen Grundbedürfnisse der Kinder wahrzunehmen. Den Kindern Geborgenheit, Zuwendung, Anerkennung und Sicherheit zu schenken.
Realistische, emotionale Erziehung klammert den Umgang mit Enttäuschungen, Ängsten und negativen Erlebnissen der Kinder allerdings nicht aus.
Die Pädagoginnen begleiten die Kinder in solchen Situationen sorgfältig.

Förderbereiche für Kinder von 1,5 bis 10 Jahren

  • Die Erziehung zu angemessenem Sozialverhalten
  • rhythmisch musikalische Bildung
  • die Förderung der Kreativität
  • Fähigkeit zu schöpferischem Tun und Denken vermitteln
  • mit motorischen Übungen versuchen wir Freude an der Bewegung zu fördern
  • sprachliche Verbesserung, Erweiterung des Wortschatzes durch gezielte Spielformen
  • die kognitive Förderung, wie etwa Wahrnehmungs- und Merkfähigkeit
  • die Begegnung mit der Natur
  • das Erleben religiöser Erfahrungsräume

Diese und weitere Schwerpunkte verstehen wir als Auftrag unserer Erziehungsarbeit an unseren Schützlingen in allen Alters- und Entwicklungsstufen des Vorschulalters.

Auf anderem Niveau wollen wir ebenso die Volksschulkinder, die unseren HORT besuchen, in allen oben genannten Bereichen unter ganzheitlicher Einbeziehung ihrer Persönlichkeit fördern.


Weitere Infos unter:   Konzeption alterserweiterte Kinderkrippe     bzw. unter:    Konzeption Hort